Was ein Fassadenanstrich kostet, bestimmen vor allem Fläche, Gerüst, Zustand des Untergrunds, Farbsystem und Abdeckarbeiten. Ein Pauschalpreis pro Quadratmeter sagt wenig, solange niemand die Fassade gesehen hat. Deshalb gibt es bei uns erst eine Besichtigung, dann ein individuelles Angebot. Unverbindlich und kostenlos.

Die Kostenfaktoren.

1. Fläche und Form des Hauses

Gerechnet wird nach der Fassadenfläche. Ein schlichter Baukörper ist schneller gestrichen als ein Haus mit Erkern, Gauben, Vorsprüngen und vielen Fenstern. Jede Kante und jede Laibung kostet Zeit.

2. Gerüst

Ab dem ersten Obergeschoss geht es kaum ohne Gerüst. Wie aufwendig es ist, hängt von Höhe, Grundriss und Zugang ab: Steht es auf dem eigenen Grundstück oder auf dem Gehweg? Ist der Garten eng bepflanzt? Bei uns gehört das Gerüst zur Leistung, Sie haben einen Ansprechpartner.

3. Reinigung und Zustand des Untergrunds

Hier entstehen die größten Unterschiede. Eine saubere, tragfähige Fassade braucht wenig Vorarbeit. Algen, Moos und Schmutz müssen vorher herunter. Abblätternde Farbe wird entfernt, Risse und Putzschäden werden ausgebessert, saugende oder kreidende Flächen grundiert. Erst dann hält der neue Anstrich.

4. Farbsystem

Fassadenfarben unterscheiden sich im Bindemittel, zum Beispiel Dispersions-, Silikonharz- oder Silikatfarbe. Welche passt, hängt vom Untergrund und vom vorhandenen Anstrich ab. Silikatfarbe etwa braucht einen mineralischen Untergrund. Die richtige Wahl ist wichtiger als der Preis pro Eimer.

5. Farbton und Anzahl der Anstriche

Wer den vorhandenen Farbton auffrischt, kommt oft mit weniger Aufwand aus. Ein deutlicher Farbwechsel, vor allem von dunkel nach hell oder zu kräftigen Tönen, braucht meist mehr Anstriche.

6. Abdeckarbeiten und Details

Fenster, Türen, Fensterbänke, Wege und Pflanzen werden geschützt. Dazu kommen Flächen, die oft vergessen werden: Sockel, Dachuntersicht, Fensterläden, Balkonbrüstungen und Geländer. Sie gehören ins Angebot, wenn sie mitgemacht werden sollen.

Wann ist ein Anstrich fällig?

Einen festen Rhythmus gibt es nicht. Wetterseite, Farbe und Untergrund altern unterschiedlich schnell. Diese Zeichen sprechen für einen neuen Anstrich:

  • Die Farbe färbt ab. Wischen Sie mit der Hand über die Fassade. Bleibt Farbe an der Hand, kreidet der Anstrich.
  • Der Anstrich blättert oder wirft Blasen. Dann dringt oft Feuchtigkeit ein.
  • Es gibt Risse im Putz. Durch Risse kommt Wasser in die Wand.
  • Grüne oder dunkle Beläge. Algen und Moos halten Feuchtigkeit an der Fassade.
  • Der Farbton ist stark verblasst oder ungleichmäßig.

Je früher Sie handeln, desto weniger Vorarbeit ist nötig. Wer wartet, bis der Putz Schaden nimmt, zahlt am Ende mehr.

So läuft ein Fassadenanstrich ab.

  1. Besichtigung und Beratung. Wir prüfen den Untergrund und besprechen den Farbton. Damit das Haus ins Straßenbild passt, beraten wir bei der Farbauswahl.
  2. Angebot. Alle Positionen einzeln: Gerüst, Reinigung, Vorarbeiten, Anstriche, Abdeckung.
  3. Gerüst und Abdeckung. Fenster, Türen und Wege werden geschützt.
  4. Reinigung und Vorarbeiten. Fassade reinigen, Schäden ausbessern, grundieren.
  5. Anstrich. Je nach System und Untergrund in mehreren Schichten, bei passendem Wetter.
  6. Abnahme. Gerüst ab, Abdeckung weg, gemeinsame Abnahme.

So erkennen Sie ein gutes Angebot.

  • Gerüst, Reinigung, Vorarbeiten und Anstriche stehen einzeln drin.
  • Das Farbsystem ist genannt, nicht nur „Fassadenfarbe“.
  • Sockel, Dachuntersicht und Fensterläden sind erwähnt, wenn sie dazugehören.
  • Arbeits- und Materialkosten sind getrennt. Das brauchen Sie für die Steuer.

Kosten senken, ohne an der Qualität zu sparen.

Steuer: Privatpersonen können 20 % der Arbeitskosten, höchstens 1.200 € im Jahr, nach § 35a EStG absetzen. Was das bei Ihnen ausmacht, zeigt der Rechner im Ratgeber Handwerkerkosten.

Gerüst gemeinsam nutzen: Wenn ohnehin ein Gerüst steht, lohnt die Frage, ob weitere Arbeiten anstehen, zum Beispiel an Fenstern oder am Balkon. Wird über eine Dämmung nachgedacht, gehört sie vor den Anstrich. Mehr dazu auf der Seite Wärmedämmung (WDVS).

Ihr Angebot für die Fassade.

Schicken Sie uns über das Anfrageformular ein paar Fotos Ihrer Fassade. Dann kommen wir vorbei und Sie bekommen ein individuelles Angebot, kostenlos und unverbindlich. Alles zur Leistung finden Sie auf der Seite Fassadenanstrich.

Häufige Fragen.

Was kostet es, die Fassade streichen zu lassen?

Das hängt von der Fläche, dem Gerüst, dem Zustand des Untergrunds, dem Farbsystem und den Abdeckarbeiten ab. Seriös lässt sich ein Preis erst nach einer Besichtigung nennen. Bei uns ist das Angebot unverbindlich und kostenlos.

Woran erkenne ich, dass die Fassade gestrichen werden muss?

Typische Zeichen sind abfärbende Farbe beim Darüberwischen, abblätternder Anstrich, Risse, grüne Beläge aus Algen oder Moos und ein stark verblasster Farbton.

Braucht man für den Fassadenanstrich ein Gerüst?

Bei mehrgeschossigen Häusern in aller Regel ja. Nur vom Gerüst aus lässt sich sicher und gleichmäßig arbeiten. Fassadengerüste gehören bei uns zur Leistung.

Wann ist die beste Zeit zum Streichen?

Bei trockenem Wetter mit milden Temperaturen, meist zwischen Frühjahr und Herbst. Die genauen Grenzwerte für Luft und Untergrund stehen im technischen Merkblatt der jeweiligen Farbe.

Kann ich die Kosten von der Steuer absetzen?

Als Privatperson können Sie 20 % der Arbeitskosten, höchstens 1.200 € im Jahr, nach § 35a EStG geltend machen. Materialkosten zählen nicht.

Quellen und Hinweise

  1. Kostenfaktoren und Schadensbilder: allgemeine Erfahrungswerte aus dem Maler- und Lackiererhandwerk. Keine Preisangaben.
  2. Verarbeitungsbedingungen: maßgeblich ist das technische Merkblatt des jeweiligen Farbherstellers.
  3. Leistungsumfang Malermeister Horn: Fassadengerüste, Reinigung der Fassade, sämtliche Abdeckarbeiten, farbliche Neugestaltung, Auffrischen des Farbtons, Balkonbeschichtungen.
  4. § 35a Einkommensteuergesetz, gesetze-im-internet.de

Stand: 02.10.2026. Dieser Ratgeber ersetzt keine Beratung vor Ort.